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Willkommen beim Kreuzbund Münster!

Wir bieten allen, die Probleme mit (Alkohol-)Sucht haben oder hatten, einen Ort unter Gleichgesinnten, an dem jeder so sein kann wie er/sie ist.

Bei uns bist du genau richtig, wenn du...

  • deinen Alkoholkonsum reduzieren willst
  • ein suchtmittelfreies Leben führen möchtest
  • Unterstützung bei der Bewältigung deiner Sucht suchst
  • ratlos der Suchterkrankung eines Angehörigen gegenüberstehst
  • Menschen suchst, die offen und ehrlich über ihre Sucht- und Abstinenzerfahrungen reden

Und wenn du „zufriedene Abstinenz“ für ein Märchen hältst und einfach mal (zahlreiche) Beispiele für Lebensfreude OHNE Alkohol und wahrlich trockenen Humor erleben möchtest. 😉

Du bist NICHT allein!

"Wir kennen das nasse UND das trockene Leben aus eigener Erfahrung und helfen dir, DEINEN Weg aus der Sucht zu finden!"
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Werner Terbrack
Kreuzbund

Über uns

Sucht kann JEDEN treffen. Und an einer Suchtkrankheit zu leiden, stellt kein persönliches Versagen oder Schwäche dar, sondern ist eine häufige Erkrankung, die lebensbedrohlich enden kann, wenn sie nicht angemessen behandelt wird.

Unser Angebot richtet sich an die Betroffenen aller Suchtformen, sowie an Angehörige, die unter der Suchtkrankheit ihres Familienmitgliedes leiden. Wir unterstützen die Betroffenen dabei, Wege in ein suchtmittelfreies Leben zu finden.

Nähe und Kontinuität von Hilfsangeboten ist eine wichtige Voraussetzung für deren langfristigen Nutzung und Wirkung. Daher sind  unsere Kreuzbundgruppen über das ganze Stadtgebiet Münsters verteilt und die Gruppenstunden finden wöchentlich statt.

Der Besuch der Gruppe ist jederzeit möglich und verpflichtet zu nichts! Zu jedem Gruppentreffen sind neue Teilnehmer herzlich willkommen. Jeder kann frei für sich bestimmen, ob er reden oder einfach nur zuhören möchte. Alles kann. Nichts muss. Was in den Gruppen geäußert wird, bleibt auch vertraulich innerhalb der Gruppe. So kann sich jeder auf einen geschützten Rahmen für seine Probleme und Anliegen verlassen!

Selbsthilfegruppen

In Münster gibt es aktuell sechs Kreuzbundgruppen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen und sich in der Regel 1x wöchentlich treffen. Die Gruppengrößen variieren von drei ständigen Mitgliedern, bis hin zu knapp 20 Gruppenbesuchern.

Zu welcher Gruppe Du gehen möchtest, steht dir völlig frei. In jeder wirst Du herzlich willkommen sein.  Es empfiehlt sich, vor dem erstmalien Besuch einer Gruppe, kurz mit dem Gruppenleiter Kontakt aufzunehmen.  Er kann dir ggf. vorab auch noch weitere Fragen beantworten.

Zur Gruppenübersicht

 

Um eine Gruppe außerhalb Münsters zu finden, nutze einfach den Gruppenfinder.

Betroffene

Jeder kann an (Alkohol-)Sucht erkranken.

Sucht – vor allem Alkoholsucht – ist eine Krankheit, die sich in allen Alters- und Gesellschaftsschichten findet und meist lange Zeit gar nicht auffällt.

Sucht kann JEDEN treffen. Dennoch ist das Eingeständnis, süchtig zu sein, ein Schritt, der erstmal riesige Überwindung kostet. Doch erst nach diesem ersten Schritt kann die Genesung beginnen.

In unseren Gruppen findest Du Betroffene, die die Krankheit mit all ihren Tiefen am eigenen Leib kennengelernt haben und von ihren individuellen (und oft sehr unterschiedlichen) Genesungswegen berichten – ganz offen und ungeschönt.

Diese Fülle an persönlichen Erfahrungen, die sich nicht nur auf die Bereiche Sucht und Abhängigkeit beschränkt, sondern auch häufige „Begleitkrankheiten“ wie Depression oder Ängste mit einschließt, kann Dir nicht nur wertvolle Tipps im Umgang mit der eigenen Erkrankung, sondern auch zu Therapiemöglichkeiten und weiteren Hilfsangeboten geben.

Und das Wichtigste: Ein Leben ohne Alkohol bedeutet keinerlei Verzicht, sondern hält ungeahnte Bereicherungen parat. Zufriedene Abstinenz ist möglich und dafür sind unsere Gruppenmitglieder der sichtbare Beweis.

Bin ich Alkoholiker*in??

Kenn-dein-Limit hat einen Selbsttest mit 15 Fragen entwickelt, der dir eine Orientierungshilfe geben kann, wenn dir dein Alkoholkonsum Sorgen macht.

Hilfreiche Antworten zum Thema Alkoholsucht

Ist es erstmal zum festen Ritual geworden, jeden Abend sein Feierabendbier oder einen „guten“ Wein zu trinken, am Wochenende ordentlich feucht-fröhlich zu feiern oder kennt man seine Stammkneipe schon besser als sein Wohnzimmer, dann wirkt der komplette Verzicht auf Alkohol fast schon unmöglich.

Steck dir ruhig erstmal kleine Ziele!

Es hilft keinem, wenn du dir komplette Abstinenz vornimmst, vom Kumpel / Chef o.ä. auf ein Bier eingeladen wirst, und danach alle Vorsätze wieder hinschmeißt.

Reduzier deine Trinkmenge Stück für Stück. Nimm dir z.B. alkoholfreie Tage / Wochen vor und steigere die Dauer. Sprich mit Leuten, die sich wirklich auskennen. In unseren Gruppen findest du Menschen, die sich mit der Gefährlichkeit von Alkohol, Alkoholsucht UND Abstinenz aus eigener Erfahrung bestens auskennen.

Komm doch mal in unsere Gruppe! Du musst dafür noch nicht 100% abstinent leben. Aber wenn dir dein Alkoholkonsum Sorgen macht, lass uns mal drüber reden.

Wir zeigen dir gerne, wie du danach den Schritt zu zufriedenen Abstinenz erreichen kannst.

Erstmal ein (lebens-)wichtiger Hinweis: NIEMALS darf ein Alkoholiker abrupt die Trinkmenge auf Null setzen! Kalter Entzug kann lebensgefährlich werden und mit epileptischen Krämpfen und Delierium („weiße-Mäuse-sehen“) enden. 

(Alkohol-)Entzug daher immer nur unter medizinischer Aufsicht! Keine Sorge, Mediziner haben Verschwiegenheitspflicht und gehen unvoreingenommen und professionell mit dem Thema Sucht um! Du kannst dich z.B. an deinen Hausarzt wenden. Oder du besuchst die Suchtambulanz der LWL Münster. Diese bietet auch offene Sprechstunden.

In Münster führen hauptsächlich die LWL Klinik (Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30) und das UKM Entzüge durch. Ein Alkohol-Entzug dauert i.d.R. 8-12 Tage. Es gibt aber auch die Variante der „qualifizierten Entgiftung“, die über 21 Tage geht.

Zunächst wird der Patient umfassend medizinisch untersucht. Dazu gehören Blutuntersuchungen, Ultraschall der Leber, psychologische Anamnese und Arztgespräche. Während der Entgiftungszeit bekommt der Patient medikamentöse Unterstützung, die die Entzugssymptome (z.B. Zittern, Unruhe, Schlaflosigkeit, Saufdruck, Depressionen, etc.) abmildern.

Die Tage während der Entzugsbehandlung werden von einem kleinen Therapieplan / Stundenplan strukturiert. Darin findet der Patient unterschiedliche therapeutisch begleitete Einheiten wie Konzentrationstraining, Gruppengespräche, Bewegungstrainig, Entspannungsübungen, u.v.m. Häufig ist es bereits eine große Umstellung, wieder einen strukturierten „normalen“ Tagesablauf mit regelmäßigen Mahlzeiten und Aufgaben zu haben.

Es stehen dem Patienten außerdem Sozialarbeiter zur Verfügung, die z.B. zu familiären und finanziellen Problemen beraten können. In Zusammenarbeit mit dem Patienten wird auch die anschließende medizinische Behandlung, in stationärer Langzeittherapie oder ambulanter Weiterbehandlungeingeleitet. Die Beantragung bei den Krankenkassen/Rententrägern übernimmt die Klinik.

Aktuelles

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