Angehörige

Angehörige

  • Was tun, wenn der Partner oder Familienangehörige süchtig ist?
  • Was, wenn mein Partner einen Rückfall hat?
  • Helfe ich ihm wirklich, wenn ich seine Alkoholflaschen wegräume oder ihn vor anderen in Schutz nehme?
  • Und was macht das eigentlich mit mir?

In Kreuzbundgruppen sitzen Angehörige und Betroffene ZUSAMMEN. Denn Sucht betrifft nie nur den Süchtigen alleine! 

Du findest also auch als Angehörige/r immer ein offenes Ohr für Deine Sorgen und ehrliche Antworten und Tipps von Menschen, die selbst hautnah Sucht – sei es die eigene oder die eines nahen Menschen – miterlebt (und überstanden!) haben.

Du brauchst mehr Infos über die Krankheit

Angehörige und Nicht-Betroffene können sich oft nicht vorstellen, was im Kopf eines Süchtigen vorgeht. Das ist ja sogar für den Süchtigen selbst oft nur schwer verständlich! Daher brauchst du auf jeden Fall mehr Informationen über die Krankheit und ihre Auswirkungen.

Das ist auch wichtig, wenn dein*e Angehörige*r bereits in Therapie ist. Denn dort lernt ein Süchtiger sehr sehr viel über seine Erkrankung. Der Angehörige, der währenddessen zu Hause Haus & Familie in Schuss hält, bleibt jedoch auf dem selben Wissensstand wie vorher. Das kann zu Konflikten nach Rückkehr des Betroffenen führen.

Wir empfehlen Angehörigen, auch während dieser Zeit alleine unsere Gruppen zu besuchen und über ihre Fragen, Hoffnungen und Erwartungen mit unseren Gruppenmitgliedern zu reden.

Du kannst dich aber auch schon einmal durch unsere Buchempfehlungen lesen oder Infobroschüren der  Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) anfordern:

DHS-Broschüren ansehen

Noch 1.000 Fragen? Schreib´ uns einfach an.